Let's talk with... Marine von Marynea

Meine Let’s talk with…-Serie geht in die nächste Runde. Ursprünglich habe ich mit den Interviews vor einem Jahr wegen Corona angefangen: Ich wollte den Geschäftsbetreibern der Côte d’Azur hier auf dem Blog eine Plattform bieten, um ihr Angebot vorstellen zu können und Dich, lieber Leser, vielleicht dazu zu inspirieren, den ein oder anderen zu unterstützen, sobald wir wieder hinfahren können. Mittlerweile steht das 7. Interview an und ich freue mich besonders, Dir heute Marine de Marynea vorstellen zu können. Ihre Profession, ihre Leidenschaft und ihr Können beeindrucken mich sehr, ich hoffe Dich auch.

Let’s talk with… Marine von Marynea


(Wie immer steht zuerst die deutsche Übersetzung und am Ende das französische Original. Die Fotos werden mir von den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Das Interview entstand im April 2021.)

Let's talk with... Marine von Marynea

Stell Dich dem Leser kurz vor. Wie heißt Du, woher kommst Du, wie bist Du an die Côte d’Azur gekommen, was müssen wir über Dich wissen…

Hallo, mein Name ist Marine, ich bin 34 Jahre alt, lebe seit 11 Jahren in einer Beziehung und bin Mutter eines 4-jährigen Mädchens. Ich bin in Antibes geboren, wo ich noch immer lebe und seit 8 Jahren Brautkleider entwerfe und nähe.

Erzähl mal von Deiner Arbeit und Deinem Business.

Ich war schon immer handwerklich geschickt und von schönen Dingen, von Kunst und Gestaltung in allen Facetten angezogen. Mit 16 habe ich eher zufällig begonnen, auf der alten Nähmaschine meiner Mutter meine eigene Kleidung zu nähen. Das Nähen habe ich mir selber beigebracht, weil ich eine Garderobe haben wollte, die zu mir passt.
Diese Arbeit hat mir so gut gefallen, dass ich nach der Schule Modedesign in Nizza studiert habe. Nach meinem Abschluss und einigen beruflichen Erfahrungen habe ich mich 2010 im Bereich Nähen, Styling und Dekoration selbstständig gemacht. 3 Jahre später habe ich „Marynea“ gegründet, nachdem ich mir über meine Fähigkeiten und meine berufliche Zukunft Gedanken gemacht habe. Ich wollte Brautkleider nähen und etwas anbieten, was es in den Geschäften nicht gab, aber auch wegen meiner Liebe für hochwertige Materialien und weil es mir gefällt, Frauen zu verschönern und am schönsten Tag ihres Lebens zu begleiten.

Wolltest Du schon immer Modedesignerin werden? Warum hast Du Dich auf Brautkleider spezialisiert?

Seit ich klein war, habe ich mich in einem künstlerischen Umfeld immer am wohlsten gefühlt, auch wenn ich nicht wusste, dass ich später mal in die Modebranche gehen würde. Bevor ich mich entschied, Hochzeitskleider zu entwerfen, habe ich verschiedene andere Bereiche ausprobiert, vor allem Surfwear-Marken, wo ich einige Praktika absolviert habe. Ich wollte Surfkleidung für Frauen entwerfen, die edler und romantischer war als das, was zu dieser Zeit auf dem Markt war. Schon damals war ich von leichten, luftigen Schnitten inspiriert.

Was gefällt Dir am meisten an Deiner Arbeit?

Ich liebe alle Aspekte meiner Arbeit: die Anproben mit den Bräuten, den Austausch und die Gefühle, aber auch die eher „einsamen“ Momente, wenn ich die Kleider in meinem Atelier entwerfe und dabei Musik höre. Ich liebe auch die Zeit des Jahres, in der ich meine neuen Kollektionen kreiere und natürlich die Fotoshootings sowie die künstlerische Zusammenarbeit, die wir mit Dienstleistern und anderen Kreativen der Branche organisieren.

Hast Du eine Lieblingsgeschichte, die Du gerne von Deiner Arbeit erzählen würdest? Zum Beispiel ein Kunde oder ein Kleid oder einen Schnitt, der Dir viel bedeutet und den Du nie vergessen wirst?

Jedes Design eines Kleides, jedes Treffen mit Bräuten ist eine einzigartige Geschichte. Es gibt alle Arten von Familiensituationen: junge Bräute ohne Kinder, Paare, die schon lange zusammen sind und bereits Kinder haben, zweite Ehen und auch Frauenpaare… alle Liebesgeschichten inspirieren mich. Auch künstlerisch ist es sehr reizvoll: Ich habe einmal ein Papierkleid kreiert (ja, wirklich!) Es hatte eine Basis aus Stoff und obendrauf eine Schicht aus Papier. Wir haben speziell für Braut und Bräutigam ausgewählte Liebesgedichte darauf gedruckt. Ihre Geschichte war romantisch und ungewöhnlich: Sie war Französin und er war Amerikaner, sie haben sich online kennengelernt, verliebten sich und beschlossen zu heiraten.
Ich durfte auch das standesamtliche Hochzeitskleid meiner Mutter entwerfen und ein wunderschönes Spitzenkleid für meine Großmutter zum sechzigsten Hochzeitstag meiner Großeltern. Wir haben ihnen eine wunderschöne Party organisiert, die wie eine echte Hochzeit war!
Ich habe auch eine traurige, aber schöne Geschichte zu erzählen: Vor ein paar Jahren habe ich ein Kleid für eine Braut entworfen, die schwer krank war. Sie wollte ihren Liebsten noch heiraten, bevor sie von uns gehen würde. Es war unglaublich bewegend und ich werde diese Geschichte nie vergessen. Ja, wenn man in der Hochzeitsbranche arbeitet, hat man mit allen möglichen Situationen zu tun…

Stellen wir uns mal vor, dass ein Paar an der Côte d’Azur heiraten möchte, aber nicht dort wohnt. Wie würde der Kauf und die Anprobe eines Kleides bei Dir ablaufen? Wie lange dauert es von der ersten Anprobe bis zum endgültigen Kleid?

In der Regel sollten wir uns ca. ein Jahr vor dem Hochzeitstermin treffen, am besten im September nach der „großen Saison“. Je nach Komplexität des Kleides sind 3 bis 5 Termine nötig. Ich arbeite jedes Jahr mit vielen Bräuten, die nicht hier wohnen, es ist also durchaus möglich, die Anzahl der Anproben zu reduzieren und den Prozess aus der Ferne zu organisieren, auch wenn einige Anproben für die gute Passform des Kleides notwendig sind.

Wie kann der Bräutigam seinen Anzug finden? Hast Du auch Angebote für Männer? Oder kannst Du Tipps für Shops / Designer geben?

Ich stelle keine Anzüge her, das ist wirklich ein eigener Beruf. Ich kenne nicht alle Anbieter an der Côte d’Azur, aber eine Adresse kann ich empfehlen: meine Freundin Marine Geraci (Maison Geraci). Sie schneidert wunderschöne Maßanzüge in Cannes und ist ein echter Profi!

Ist es schon mal vorgekommen, dass eine Kundin eine Idee für ein Kleid hat, aber die Form überhaupt nicht zu ihr passte? Was machst Du in solchem Fall?

Das ist wirklich selten, ich habe festgestellt, dass die meisten Frauen, die mit einer Idee für ein Kleid kommen, ihre Körperform ziemlich gut kennen. Ansonsten bin ich es gewohnt, Bräute dabei zu beraten, wie sie ihre Figur am besten zur Geltung bringen können.
Man muss wissen, dass ein Maßkleid in mehreren Etappen entsteht (Anprobe der im Atelier verfügbaren Modelle, um die Kleidertypen besser zu verstehen, usw.). Besonders wichtig ist die Etappe der „toîle“. Dabei handelt es sich um eine Art „Entwurf“ des Kleides, ein nach den Maßen der Kundin angefertigter Baumwollrohling, mit dem man das zukünftige Kleid visualisieren und gegebenenfalls verändern kann. Das beruhigt sehr!

Du hast Kollektionen und maßgeschneiderte Kleider im Angebot. Bringst Du jedes Jahr eine neue Kollektion heraus? Was inspiriert Dich zu einer neuen Kollektion? Wie lange dauert es von der Idee bis zur Veröffentlichung?

Ja, ich bringe jedes Jahr eine neue Kollektion Kleider heraus, die zum Verkauf stehen und in halben Größen produziert werden können. Sie dienen auch der Inspiration für die Maßkleider. Bisher habe ich meine Kollektionen immer im Herbst herausgebracht, aber dieses Jahr war wegen Corona und den ganzen Einschränkungen ziemlich besonders und deswegen ist mein nächstes Kollektions-Fotoshooting für Mai geplant. Die Kollektion für 2022 wird kurz vor dem Sommer erscheinen und ist für die Bräute im nächsten Jahr gedacht. Um meine Kollektionen zu entwerfen, lasse ich mich von den neuen Materialien und neuen Spitzen inspirieren, die mir meine Lieferanten vorschlagen, von den Kleidern meiner Bräute, die ich im Laufe des Jahres gemacht habe und auch von meinen eigenen Ideen…
Ich erschaffe eine bestimmte Atmosphäre um eine Kollektion herum, vor allem für die Visuals, die ich während des Fotoshootings haben möchte. Diese Atmosphäre baut sich im Laufe der Monate auf und wird stetig erweitert. Eine Kollektion zu erschaffen ist eine sehr langwierige Arbeit (über mehrere Monate…)

Eine praktische Frage: Deine Kleider sind super fein, fast alle können ohne BH getragen werden, die Models sind dünn: kann auch eine Frau mit großer Oberweite ein Kleid bei Dir finden?

Absolut, ich kleide alle Frauen und alle Arten von Körperformen ein. Die dünnen Stoffe sind kein Problem und für Dessous gibt es jede Menge Lösungen, die für jede Brust und jedes Kleid passen. Ich helfe da gerne weiter!

Hast Du einen Insider-Tipps für die Leser, was sie unbedingt an der Côte d’Azur kennen sollten?

Ich liebe meine Region sehr. Wir haben großes Glück mit dem außergewöhnlichen Wetter und Zugang zu vielen verschiedenen Dingen wie dem Meer und den Bergen, dem Hinterland, großen Städten und kleine provenzalische Dörfer…
In Antibes ist ein Spaziergang durch die Altstadt ein Muss: durch die kleinen Gassen schlendern, auf der Stadtmauer und am Hafen spazieren gehen, ein leckeres Eis aus der „Gelateria del Porto“ probieren (wirklich ausgezeichnet!!!) Ein anderer Lieblingsort an der Côte d’Azur ist der tropische Garten von Eze, ein unglaublicher Ort, sehr poetisch und kunstvoll mit seiner Vegetation und seinen Frauenstatuen und mit einer Aussicht, die einem das Gefühl gibt, in einem Flugzeug zu sitzen.
Mit meiner Familie verbringe auch gerne Zeit im Hinterland: Tourrettes-Sur-Loup, der Gipfel von Courmettes, das Dorf Gourdon und weiter oben das Plateau von Caussol… Noch weiter in den Bergen ist mein Lieblingsort zum Wandern der Boréon (oberhalb von St Martin Vésubie). Leider hat der Sturm Alex dieses Jahr eine Menge Schaden angerichtet…

Du findest Marine online hier und bei facebook.



Présentes-toi brièvement au lecteur.

Bonjour, je m’appelle Marine, j’ai 34 ans, je suis en couple depuis 11 ans et Maman d’une petite fille de 4 ans. Je suis née et je vis à Antibes où je suis créatrice de robes de mariée depuis 8 ans.

Parle-moi de ton business. Que fais-tu, quel est le nom de ton business, depuis combien de temps le
fais-tu et comment ça s’est passé que tu as choisi ce métier?

J’ai toujours été manuelle, attirée par les belles choses, par l’Art et la création sous toutes ses formes. A l’âge de 16 ans, un peu par hasard, j’ai commencé à coudre mes propres vêtements sur la vieille machine à coudre de ma mère, de façon autodidacte. J’avais envie d’avoir une garde-robe qui me ressemblait. J’ai tellement aimé la couture que j’ai décidé plus tard de faire des études de Stylisme à Nice. Après mon bts et plusieurs expériences professionnelles, J’ai décidé de me lancer à mon compte en 2010 (en couture, stylisme et décoration). „Marynea“ est née 3 ans plus tard, après un bilan de compétences et une réflexion sur mon avenir professionnel. A l’époque, j’ai eu envie de me lancer dans les robes de mariée avec comme objectif de proposer un style différent de ce qui se trouvait en boutique, mais aussi par amour des belles matières et mon goût d’embellir les femmes et de les accompagner pour le plus beau jour de leur vie.

Est-ce que tu as toujours voulu devenir créatrice? Pourquoi as-tu choisi de te spécialiser sur des robes de
mariée et pas par exemple sur la mode en général?

Depuis toute petite, j’ai toujours eu envie d’évoluer dans un milieu artistique, même si je ne savais pas encore que je me dirigerais plus tard vers la Mode. Avant de choisir de créer des robes de mariée, j’étais attirée par plusieurs secteurs ; notamment les marques de surfwear où j’ai effectué des stages. J’avais comme idée de créer une marque de surfwear féminine, mais de casser les codes en proposant des vêtements plus raffinés et poétiques que ce qui se faisait à l’époque. J’étais déjà dans des inspirations oniriques et vaporeuses !

Qu’est-ce qui te plaît le plus dans ton travail ?

J’aime tous les aspects de mon travail : les rencontres et les essayages avec les mariées, les moments de partage et d’émotion, mais aussi les moments plus „solitaires“ où je crée les robes dans mon atelier en écoutant de la musique. J’adore aussi les périodes de l’année où je crée mes nouvelles collections, ainsi que les collaborations artistiques et shootings photos que nous organisons entre prestataires du mariage et autres talents créatifs.

As-tu une histoire préférée que tu aimerais raconter en rapport avec ton travail ?

Chaque création de robe, chaque rencontre avec les mariées est une histoire en soi. Il y a toutes les situations familiales : les mariées toutes jeunes et sans enfant, les couples qui sont ensemble depuis très longtemps et ont déjà des enfants, les deuxièmes mariages, et aussi des couples de femmes… toutes les histoires d’amour m’inspirent. Sur le plan artistique, c’est très stimulant aussi : j’ai créé un jour une robe en papier (oui, oui !) Elle avait tout de même une base en tissu, avec en couche supérieure des décorations en papier (c’était des poèmes d’amour choisis tout spécialement pour les mariés et que nous avions imprimés). Leur histoire était romantique et atypique : elle était Française et lui Américain, il s’étaient rencontré en ligne, étaient tombés amoureux et avaient décidé de se marier. J’ai aussi eu la chance de créer la robe de mariage civil de ma Maman, ainsi qu’une très jolie robe en dentelle pour ma grand-mère, pour les 60 ans de mariage de mes grand-parents. Nous leur avons organisé une magnifique fête qui ressemblait à un vrai mariage ! J’ai aussi une histoire plus triste à raconter mais belle ; j’ai réalisé il y a quelques années la robe d’une mariée qui était gravement malade, elle souhaitait se marier avec son chéri avant de partir. C’était une expérience pleine d’émotion et je ne l’oublierai jamais. Et oui, quand on travaille dans le milieu du mariage, on est amené à faire face à toutes sortes de situations…

Imaginons qu’un couple veuille se marier à la Côte d’Azur mais n’y habite pas. Comment peut se dérouler l’achat et les essayages d’une robe chez toi? Combien de temps faut-il compter du premier essayage à la robe finale? 

D’une façon générale, il faut venir me voir à partir d’un an avant la date du mariage. Le mieux est de venir me voir vers la rentrée en septembre, après la „grosse saison“. Il faut compter de 3 à 5 rdv selon la complexité des robes. Je travaille chaque année avec des mariées qui n’habitent pas sur place, il est alors possible de réduire le nombre d’essayages et de s’organiser à distance (même si quelques essayages restent incontournables pour le bien-aller de la robe)

Comment le fiancé peut-il trouver son costume? Est-ce que tu as aussi des offres pour hommes? Ou peux-tu donner des conseils pour des magasins / des créateurs / créatrices?

Je ne réalise pas les costumes ; c’est vraiment un métier à part entière. Je ne suis pas très calée sur toutes les possibilités qu’offrent la Côte d’Azur, mais je peux vous conseiller une adresse : Mon amie Marine Geraci (Maison Geraci) : elle propose de magnifiques costumes sur-mesure à Cannes. C’est une vraie pro !

Est-ce que c’est déjà arrivé qu’une cliente ait une idée pour une robe mais la forme ne lui aille pas du tout? Comment réagis-tu dans ce cas?

C’est vraiment très rare, je me suis rendue compte que la plupart des femmes qui viennent avec une idée de robe sont plutôt assez raccord avec leur morphologie. Sinon, je suis habituée à conseiller au mieux les mariées pour les sublimer et mettre en valeur leurs formes. Il faut savoir aussi qu’une robe sur-mesure se crée en plusieurs étapes, (essayage des modèles disponibles à l’atelier pour mieux se rendre compte des types de robes, etc) et notamment l’étape de la „toîle“ : c’est une sorte de „brouillon“ de la robe, un moulage en coton réalisé aux mesures de la cliente qui permet de prévisualiser la future robe et de modifier des choses en cas de besoin. C’est assez sécurisant !

Tu proposes des collections mais aussi des robes sur-mesure. Est-ce que tu as chaque année une nouvelle collection? Qu’est-ce qui t‘ inspire pour une nouvelle collection? Quand commences-tu et quand lances-tu la collection? Comment te prépares-tu ? As-tu un rituel avant de commencer une nouvelle collection? Combien de temps faut-il compter de l’idée jusqu’à la mise en vente ?

Oui, je sors une nouvelle collection chaque année, de modèles de robes disponibles à la vente, reproductibles en demi-mesure et servant aussi d’inspiration pour des créations personnalisées. Jusqu’à présent, je sortais mes collections à l’automne, mais cette année a été très spéciale avec le Covid et les différents confinements, et mon prochain shooting photo de collection est prévu cette fois pour le mois de mai. La collection sortira donc juste avant l’été et s’adressera aux futures mariées 2022 (ou aux retardataires de 2021, éventuellement, si les délais permettent une fabrication…) Pour créer mes collections, je m’inspire des nouvelles matières et nouvelles dentelles que mes fournisseurs me proposent, des envies de mes mariées réalisées tout au long de l’année, et aussi de mes envies personnelles… Je n’ai pas vraiment de rituel, mais j’ai besoin de construire une sorte d’univers et d’ambiance autour d’une collection (notamment autour des visuels désirés lors du shooting photo). C’est un univers qui se construit et s’enrichit au fil des mois. Créer une collection, c’est une tâche souvent très longue (sur plusieurs mois…) 

Une question pratique: tes robes sont super fines, presque toutes se portent sans soutien-gorge, les mannequins sont minces: est-ce qu’une femme avec une grosse poitrine peut trouver une robe chez toi ?

Absolument, j’habille toutes les femmes et toutes les morphologies. La finesse des tissus n’est pas un problème ; et pour la lingerie, il existe toutes sortes de solutions adaptées à chaque poitrine et chaque type de robe. N’hésitez pas à me demander !

As-tu un conseil d’initié pour les lecteurs sur ce qu’ils devraient absolument connaître sur la Côte d’Azur ? (p.e. qu’est-ce qu’on peut faire ce qu’un touriste ne va pas trouver seule / quelles sont les excursions ou les activités „typiques de la Côte d’Azur“ / où est-ce qu’on peut faire le meilleur shopping / ton endroit préféré / où est-ce que tu vas quand tu as besoin de repos ou avec tes enfants…) ?

Je suis très attachée à ma région. On a la chance d’avoir une météo exceptionnelle et d’avoir accès à plein de choses très variées : la mer et la montagne, l’arrière pays, les grandes villes comme les petits villages provençaux… Sur Antibes, se balader dans le Vieil Antibes reste un must : déambuler dans les petites rues, se promener sur les remparts et au port, déguster une délicieuse glace de la „Gelateria del Porto“ (elles sont vraiment excellentes !!!) Un de mes autres coups de cœur sur la Côte d’Azur est le jardin Tropical d’Eze ; c’est un lieu incroyable, très poétique et artistique avec sa végétation et ses statues de femmes, avec une vue qui donne l’impression d’être en avion. J’aime aussi passer du temps avec ma famille dans l’arrière-pays : Tourrettes-Sur-Loup, le pic de Courmettes, le village de Gourdon et plus haut, le plateau de Caussol… plus loin dans les montagnes, mon endroit préféré pour une randonnée, c’est le Boréon (au dessus de St Martin Vésubie). Malheureusement, la tempête Alex a fait beaucoup de dégâts…

Werbung