Ich habe für Dich eine Liste erstellt, damit Du Dich im Jungle der Reiseführer besser zurecht findest. Der Urlaub kann kommen!

Suchst Du gerade einen Reiseführer, der Dich auf Deinem nächsten Urlaub begleiten soll?

Aber hast eigentlich gar keine Zeit, Dich mit dem Thema zu beschäftigen?

Dann habe ich hier die Lösung für Dich:

Meine Testergebnisse der Côte d’Azur – Reiseführer!

 

Nachdem ich mir kürzlich Reiseführer 7 & 8 über die Côte d’Azur gekauft habe, dachte ich, dass ich sie Dir eigentlich auch mal vorstellen könnte. Denn Du brauchst ja nur einen oder maximal zwei für Deinen nächsten Urlaub. Und vielleicht kann ich Dir helfen, den richtigen auszusuchen.

Bevor wir anfangen: ich habe alle Bücher selber bezahlt und wurde für diesen Artikel nicht gesponsert. Ich freue mich, wenn Du Dir Deinen zukünftigen Reiseführer über meinen Link bestellst. Das macht für Dich keinen Unterschied, aber ich bekomme von Amazon 7 % – Vermittlungsgebühr sozusagen.

 

1) Marco Polo – Côte d’Azur / Monaco



Ich mag die Marco Polo Reiseführer, weil sie handlich und relativ leicht sind, wodurch sie mir meine Handtasche nicht wie einen Klotz an der Schulter hängen lassen.

Was kann der Marco-Polo Reiseführer?

Die Sortierung ist übersichtlich und leicht nachvollziehbar.

Für Schnellsucher gibt es auf der zweiten Seite eine Highlight-Liste mit Seitenzahlen. Wenn man sich an der entlang hangelt, hat man einen guten Überblick über die ganze Region bekommen.

Verschiedene Rubriken auf den ersten 30 Seiten stellen kurz alle möglichen Dinge vor. “Szene”  z.b. außergewöhnliche Aktivitäten von Spas über Clubs und Lesungen bis hin zu Kitesurfen. “Stichworte” gibt zu allem, was wichtig ist, einen kleinen Überblick. Unter “Events” findet man, was in welchem Monat ansteht. “Essen & Trinken” und “Einkaufen” darf natürlich auch nicht fehlen.

Die Küste ist in verschiedene Abschnitte gegliedert, die entsprechenden Karten finden man im hinteren Teil.

Jeder Abschnitt ist wiederum unterteilt in: Sehenswertes, Essen & Trinken, Einkaufen, Übernachten, Am Abend und Ziele in der Umgebung. Unter Low Budget werden Vorschläge zu kostenlosen oder – günstigen Aktivitäten gemacht, die teilweise echtes Insiderwissen beweisen.

3 Tourenvorschläge, “Praktische Hinweise” und ein Sprachführer runden das Angebot ab.

Was kann er nicht?

Tiefer gehende Informationen kann man hier nicht erwarten.

Fazit

Der Marco Polo – Côte d’Azur / Monaco ist meine Wahl für den ersten Eindruck und für unterwegs. Ich verschaffe mir mit ihm einen Überblick und suche mir Sachen aus, die ich machen will. Für weitere Informationen schaue ich woanders nach.

Mein Marco Polo – Côte d’Azur / Monaco ist von 2010 (Amazonlink)

Ausgabe von 2014 (Amazonlink)

Ausgabe von 2018 (Amazonlink)

 

 

2) DK – Top 10 Provence & Côte d’Azur



Der DK – Top 10 Provence & Côte d’Azur ist etwas schmaler als ein normales Buch, wodurch es leichter wirkt. Was es aber nicht ist, denn es gibt eine große Karte zum Herausnehmen und die Buchrücken lassen sich für weitere Karten auch noch mehrfach aufklappen. Das bringt etwas Gewicht.

Was kann der DK-Reiseführer?

Das Buch ist in vier große Bereiche unterteilt: Highlights, Themen, Regionen, Reise-Infos. Diese wiederum sind in Unterkategorien eingeteilt. Bei Highlights findet man ausgewählte Orte wie “Gorges du Verdon”, “Camargue” oder Casino de Monte-Carlo”. Bei Themen Rubriken wie “Kinder”, “Kirchen & Kapelle” oder “Natur”. Unter Regionen findet man “Marseille”, “Var & Küste” oder “Alpes-Maritimes”. Reise-Infos ist wie ein Glossar. Alles ist farblich voneinander abgehoben.

Geht man nun beispielsweise unter “Region” in den Bereich “Marseille” findet man hier eine Karte mit Nummern und auf den folgenden Seiten die Erklärungen zu den Ziffern. So weiß man gleich, wo sich das befindet, worüber man gerade liest. Und auch bei den Nummern gibt es wieder drei Unterkategorien: “Top 10 Attraktionen”, “Restaurants” und “Besondere Läden”. Leider ist das etwas schwer verständlich, denn auf der Karte sind die Nummern für die drei Kategorien farblich unterschieden, auf den folgenden Seiten leider nicht. Wir haben lange gebraucht, um den Zusammenhang herzustellen.

Aber ich finde es mittlerweile sehr angenehm, dass ich nicht einen ganzen Themenblock zu einer Stadt durchblättern muss, um sagen wir ein Restaurant zu finden. Ich gehe in die entsprechende Rubrik und habe da alle nebeneinander. Das ist übersichtlicher.

Was kann er nicht?

Er verlangt etwas Beschäftigung, weil er nicht intuitiv ist. Wenn man sich etwas eingearbeitet hat, bietet er aber ein paar Vorteile.

Wenn man mehr über Geschichte & Kultur erfahren möchte, ist man auch bei diesem Reiseführer falsch.

Fazit

Besonders gut hat mir beim DK – Top 10 Provence & Côte d’Azur die Aufteilung mit den Karten und den Nummern gefallen. Ich habe nicht sofort verstanden, wie dieser Reiseführer funktioniert. Aber ich habe ihn trotzdem gekauft, weil ich mir sicher war, dass er logisch aufgebaut ist und es sich lohnen würde, wenn ich das System einmal durchschaut habe. Und so war es auch. Dieser Reiseführer gibt mir wirklich das Gefühl, interessante und lohnenswerte Tipps zu bekommen und eine Gegend oder Stadt wie ein Insider kennenlernen zu können.

Ein weiteres Entscheidungsplus waren die Kästchen, die es für manche Gegenden gibt. Da wird man beispielsweise auf einem zweistündigen Spaziergang durch die Altstadt von Vence geführt oder verbringt einen Vormittag in Nizza oder Monaco. Ideal, um sich nicht selber Routen ausdenken zu müssen.

DK – Top 10 Provence & Côte d’Azur bei Amazon

 

 

3) Dumont – Côte d’Azur



Ich glaube, bei diesem Reiseführer hat mich vor allem das Layout angesprochen. Er sieht wirklich sehr hübsch aus, finde ich.

Was kann der Dumont-Reiseführer?

Los geht es mit persönlichen Tipps der Autorin, gefolgt von Lieblingsorten und einem Schnellüberblick. So hat man auf den ersten Seiten gleich das Gefühl, mittendrin zu sein. Dann folgen lange Seite mit Informationen – ich muss gestehen, dass ich die noch nie angeguckt habe – bis es auf Seite 94 endlich mit Nizza losgeht.

Die einzelnen Orte sind ausführlich beschrieben, Nizza zum Beispiel auf 25 Seiten.

Die Kapitel beginnen mit “Das Beste auf einen Blick”, dann folgt etwas Geschichte, gefolgt von den touristischen Highlights, ebenfalls mit Erklärungen. Zum Schluss kommen Hotels, Restaurants, Einkaufen, Ausgehen und Termine. Dazwischen befindet sich noch eine Karte und ab und an Empfehlungen wie “2-3 Std. Entdeckungstour Nizza”, wiederum kompakt mit weiteren Informationen zu den einzelnen Stationen.

Was kann er nicht?

Ich finde ihn ziemlich schwer, weswegen ich ihn nicht in meine Handtasche stecke, wenn ich losgehe. Der Mann hat ihn manchmal im Rucksack.

Fazit

Der Dumont – Côte d’Azur Reiseführer ist gut geeignet, wenn man mehr wissen will. Mehr Geschichte, Kultur, Land und Leute. Aber ihm fehlt die Leichtigkeit der ersten beiden und damit meine ich nicht das Gewicht. Er wirkt behäbig und eher wie ein Nachschlagewerk als wie eine Insidertippsammlung. Ich benutze ihn, wenn ich zu Hause einen Ausflug vorbereiten will und nachsehen möchte, ob es sich lohnt.

Dumont – Côte d’Azur bei Amazon

 

4) Reise Know-How – Côte d’Azur



Für mich der Klassiker, wenn man auf der Reise noch etwas für seine Bildung tun will.

Was kann der Reise Know-How Führer?

Das ist ganz klar in erster Linie ein Nachschlagewerk. Hier geht es um Wissen. Und zwar jegliches, das man über seine Reiseregion brauchen könnte. Alleine der Teil über Kultur, Sprache, Geschichte und Land & Leute umfasst die ersten 123 Seiten. Im Anhang gibt es dann noch weiterführende Literaturtipps. Dazwischen werden die einzelnen Gebiete und Städte behandelt.

Was kann er nicht?

Hier wird dem Leser kein schneller Einstieg geboten. Man muss sich mit dem Thema befassen. Es ist kein Reiseführer, in dem man kurz das Wichtigste nachlesen kann, während man schon vor der Attraktion steht.

Fazit

Ich kaufe für jede Reise immer zwei Reiseführer, einer ist immer ein Nachschlagewerk. Ich mag es, wenn ich Hintergrundwissen bekomme und etwas lernen kann. Aber das mache ich in einer ruhigen Minute in der Unterkunft. Den Reise Know-How nehme ich selten mit auf Entdeckungstour, dazu ist er mir zu schwer. Aber ohne hätte ich den Eindruck, die Fremde nicht richtig erkundet zu haben.

neuere Ausgabe Reise Know-How bei Amazon

 

 

5) Dumont – Provence / Côte d’Azur



Meine aktuelle Neu-Entdeckung.

Was kann der Dumont – Provence / Côte d’Azur Reiseführer?

In den Dumont-Reiseführer Provence & Côte d’Azur habe ich mich ein bisschen verliebt. Er ist genauso ein Wälzer wie Reise Know-How, aber er ist deutlich ansprechender gestaltet. Die Fotos sind eindringliche Momentaufnahmen des einheimischen Lebens. Mal sieht man den Boulespieler kurz vor dem Abwurf, mal die Frau hinter der Theke, die dem Kunden lachend Ware überreicht. Es macht Lust, das auch zu erleben.

Auch dieser Reiseführer beginnt mit den Ortschaften erst auf Seite 94, davor gibt es Wissenswertes über die Region und für die Reise.

Am Anfang von jedem Kapitel steht eine kurze Geschichte, gefolgt von einer Doppelseite “Sehenswert”, “Schöne Routen” und “Meine Tipps” vom Autor, dazu eine Karte und noch eine Besonderheit. Anschließend folgen Städte und Gebiete mit Informationen, Einkaufen, Essen & Trinken, Übernachten und Terminen. Aufgelockert wird das ganze immer mal wieder durch Geschichten und Vorschläge für Wanderungen zu Fuß und zu Rad sowie kleine Tipps.

Was kann er nicht?

Das einzige Manko, das er meiner Ansicht nach hat, ist das Gewicht. Mein Rücken und ich versuchen immer so wenig wie möglich mit uns rumzuschleppen.

Fazit

Mag ich! DerDumont-Reiseführer Provence & Côte d’Azur biete eine gelungene Mischung aus Nachschlagewerk und Unterhaltung. Man bekommt zwar nicht so viele Insidertipps wie bei den ersten zwei Reiseführern aus meiner Liste, aber man kann sich Insiderwissen anlesen – und das ist doch manchmal fast mehr Wert, oder?

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6) Dumont – Provence – Das Licht des Südens



Das ist jetzt zwar kein richtiger Reiseführer, aber wir haben dieses Heft in der Hoffnung gekauft, damit tiefer in die Bräuche und Sitten der Region eintauchen zu können.

Was kann der Dumont – Provence Bildatlas?

Nach einem Gruß an die Leser und dem Inhaltsverzeichnis geht es gleich mit “Topzielen” los.

Über teilweise sogar doppelseitige Fotos wird Reiselust geweckt.

Zu verschiedenen Themen gibt es Landkarten mit Nummern und Erklärungen, wie zum Beispiel “die besten Unterkünfte beim Winzer” oder Regionen wie “Aix und der Osten”.

Wie der Titel schon verrät, geht es weniger um die Côte d’Azur als vielmehr um die Provence. Aber da man viele der beschriebenen Gebiete als Ausflugsziele auf dem Zettelchen stehen hat, wenn man in der französischen Riviera urlaubt, kann man dennoch gute Inspiration aus dem Bildatlas gewinnen. Zum Beispiel wird Marseille auf mehreren Doppelseiten behandelt, ebenso Aix-en-Provence und der Gorges du Verdon.

Was kann er nicht?

Er ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne.

Fazit

Der Bildatlas Dumont – Provence liegt bei uns an einem stillen Ort (hüstel) und lädt immer wieder zum Durchblättern ein. Zu einigen Ideen hat er mir schon verholfen. Nur leider habe ich ihn dann an eben jenem Ort liegengelassen und bin ohne meine Ideen losgefahren. Das Format lädt jetzt auch nicht unbedingt dazu ein, das Heft auf den Ausflug mitzunehmen. Wahrscheinlich sollte ich Stift und Papier daneben deponieren. Oder von den interessanten Dingen gleich Fotos mit dem Handy machen …

Dumont – Provence Bildatlas bei Amazon

 

 

7) Ralf Nestmeyer – 111 Orte an der Côte d’Azur, die man gesehen haben muss



Das ist jetzt zwar auch kein richtiger Reiseführer, aber die Anschaffung hat sich trotzdem gelohnt. Auch wenn ich bei dem Preis zuerst eine Weile drum herum geschlichen bin.

Was kann das Buch?

Ich bin ja immer auf der Suche nach DEM Insidertipp und da lag es nahe, dieses Buch zu kaufen. Es hat auch wirklich Spaß gemacht zu lesen und wir haben viele Vorschläge markiert. Manches habe ich in einem der anderen Reiseführer gefunden, aber ich weiß natürlich nicht mehr, in welchem. Deswegen macht diese kompakte Sammlung für mich durchaus Sinn.

Man findet ein paar außergewöhnliche Vorschläge und ich würde mal sagen: es ist für jeden etwas dabei. Von Filmkulissen über Clubs bis hin zu Gärten und Zugfahrten bekommt man einen tiefen Einblick in die Freizeitaktivitäten an der Côte d’Azur.

Was kann es nicht?

Nun ja, es ist kein herkömmlicher Reiseführer. Zu jedem Vorschlag gibt es zwar eine ausführliche Erklärung sowie ein Foto, aber es ist eben einfach kein Reiseführer …

Fazit

Ralf Nestmeyer – 111 Orte an der Côte d’Azur, die man gesehen haben muss ist ein tolles Buch für alle, die schon häufig an der Côte d’Azur waren und alle Touri-Ecken wie ihre Westentasche kennen. Und auch ein tolles Geschenk zu diversen Anlässen. Ich jedenfalls finde super, dass ich es habe.

Ralf Nestmeyer – 111 Orte an der Côte d’Azur bei Amazon


Wie fährst Du am Liebsten in den Urlaub: mit einem oder mit vielen Reiseführern? Oder bist Du komplett ohne unterwegs? Hinterlass mir doch einen Kommentar.

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