breite Wege, einfach zu bewältigen

Lass’ uns doch heute mal eine kleine Wanderung machen. Immer nur am Meer faulenzen, ist ja auf Dauer auch etwas langweilig…

Wir wandern am Col de bel Barbe.

Das wird ein toller Ausflug! Es macht riesig Spaß, hier spazieren zu gehen und dauert auch nicht lange. Das ist unser Routenprofil:



Was erwartet Dich?

Eine hübsche Runde. Zuerst folgen wir eine ganze Weile dem Flusslauf, wobei er im Sommer kaum Wasser hat. Dann erklimmen wir einen Berg, den Col Aubert, um auf der anderen Seite wieder hinunterzusteigen und dann sind wir auch schon beim Auto.

Parkplatz

Du kannst bequem mit dem Auto bis zu dem großen, öffentlichen – und gebührenfreien! – Parkplatz fahren. Die Adresse lautet: Route Forestière de Mal-Infernet, 83700 Saint-Raphaël und die Koordinaten sind: 43°27’23.0″N 6°52’07.0″E

Vorbereitung

Festes Schuhwerk solltest Du haben. Der Abstieg am Ende ist ein wenig steil, der ist ungemütlich in Flipflops. Dass Du ausreichend Wasser mitnimmst, besonders im Sommer, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen. Wenn Du möchtest, dann nimm Dir doch ein Picknick mit? Es gibt ein paar hübsche Stellen, wo man ein nettes Päuschen machen kann, mit oder ohne Picknick. Du kannst natürlich auch vorher oder hinterher in Agay ins Bistro Le Bahia gehen. Wie es Dir am liebsten ist.

Los geht’s!

Dann lass’ uns loslaufen. Der Weg beginnt hinter der Schranke. Und die wiederum ist, wenn Du die Übersichtstafel vor Dir hast, rechts. Siehst Du sie? So sieht der Weg aus:



Flora und Fauna

Vergiss nicht, ab und an auch mal stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. Und wenn Du Glück hast, siehst Du vielleicht auch ein paar Tiere? Laut Wiki gibt es hier unter anderem Rothirsche, Wildschweine, Hasen, Fasane, Rebhühner, Griechische Landschildkröten und verschiedene Eidechsenarten sowie Singzikaden und Schmetterlinge. Die beiden letzten kannst Du bestimmt sehen. Und auch die Pflanzenwelt ist reich: See-Kiefern, Pinien, Korkeichen, Olivenbäume. Eukalypten kommen eigentlich aus Australien, wachsen hier aber auch sehr gut. Dann gibt es noch Lavendel, Wacholder, Erdbeerbäumchen, Ginster, Zistrosen, Myrte, na und natürlich Rosmarin, Thymian und Heidekräutern. Sicher weißt Du, dass Du keine Pflanzen pflücken oder gar ausgraben darfst, Du hast ja die Tafel am Anfang gelesen. Aber Du kannst Deine Nase in alles reinstecken und daran schnuppern. Oder einfach mal ganz tief einatmen, dann riechst Du den typischen Duft.

Korkeichen können übrigens bis zu 400 Jahre alt werden, ist das nicht Wahnsinn? Wenn man den Kork eines Baumes erntet, liefert er zwischen 100 und 200 kg Material, allerdings verkürzt das seine Lebensdauer auch drastisch auf nur noch 150-200 Jahre.

Ein paar Eindrücke



Siehst Du den See im Tal unten? Hoffentlich ist noch Wasser drin, wenn Du da bist. Das ist der Lac du Grenouillet.

Lass’ uns weitergehen.

Der Weg geht bald nach links weg. Folge ihm weiter über die kleine Brücke (eine hübsche Stelle zum Picknicken), jetzt ist der Fluss auf Deiner linken Seite. Lauf weiter, noch ein ganzes Stück. Langsam musst Du ein wenig aufpassen, damit Du die Abzweigung nicht verpasst. Es geht links über eine kleine Metallbrücke, die recht versteckt ist. Davor kommt aber noch eine Kiesbank im Fluss (ich hoffe, er hat überhaupt Wasser, wenn Du da bist), der zweite hübsche Platz für ein Picknick oder Päuschen.



Hast Du den Wasserfall schon gesehen? Bald kommt die Brücke. Achte auf diesen Abzweig:



Siehst Du die weiß-rot-weiße Markierung auf dem Stein? Es ist wirklich schwer zu finden, wir sind auch ein paar Mal vorbeigelaufen. Ob Du vorbeigelaufen bist, erkennst Du an den Felsen. Wenn links neben Dir so sehr hohe, einzelne Felsen auftauchen, kannst Du umdrehen.

Gut, dann lass’ uns zum Col Aubert hochsteigen. Es geht jetzt ein bisschen knackig los, aber der Col liegt auf 86 m, es ist also nicht so schlimm, wie es jetzt erstmal aussieht. Und oben hast Du dann eine tolle Landschaft, ich finde, hier sieht es ganz anders aus, als unten.



Halte Dich oben links, da geht es dann über die Ebene zum Parkplatz. Aber der Weg gabelt sich noch ein zweites Mal. Du kannst dort rechts und links lang gehen, der linke dauert ein wenig länger als der rechte, aber wir reden hier eher von Minuten.

Und das war sie auch schon, unsere heutige Wanderung.


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